Häufige Fehler bei der PV-Netzanmeldung
Die meisten Verzögerungen bei der Netzanmeldung entstehen nicht beim Netzbetreiber, sondern durch vermeidbare Fehler im Antrag. Die häufigsten Stolperfallen im Überblick.
1. Unvollständige oder widersprüchliche Anlagendaten
Fehlende Angaben zu Modulanzahl, Wechselrichterleistung oder Neigung der Module führen fast immer zu Rückfragen des Netzbetreibers — und damit zu Verzögerungen. Je vollständiger das Anmeldeformular ausgefüllt ist, desto reibungsloser läuft die Bearbeitung.
2. Volleinspeisung und Teileinspeisung verwechselt
Ob eine Anlage auf Volleinspeisung oder Teileinspeisung ausgelegt ist, hat Auswirkungen auf die technische Bewertung durch den Netzbetreiber. Eine falsche Angabe an dieser Stelle sorgt regelmäßig für Nachfragen.
3. Vollmacht fehlt oder ist nicht unterschrieben
Ohne gültige, unterschriebene Vollmacht des Anlagenbetreibers darf die Anmeldung nicht im Namen des Kunden eingereicht werden. Ein häufiger Grund für Verzögerungen ist schlicht eine fehlende Unterschrift oder ein fehlendes Datum.
4. Zählernummern und Netzanschlussdaten fehlen
Für die Anmeldung werden in der Regel auch Zählernummer und bestehende Netzanschlussdaten benötigt. Diese liegen dem Kunden meist bereits vor, werden aber beim Ausfüllen des Formulars gerne vergessen.
5. Marktstammdatenregister wird vergessen
Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist nur ein Teil der Pflichten — die Anlage muss zusätzlich im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Wird das übersehen, drohen formale Probleme, auch wenn die Anlage technisch längst am Netz ist.
Wir prüfen jede Anmeldung auf Vollständigkeit, bevor sie beim Netzbetreiber eingereicht wird — das vermeidet die meisten dieser Fehler von vornherein. Mehr zu unseren Leistungen
Fehlerfrei anmelden lassen
Wir kümmern uns um Vollständigkeit und Formalitäten — Sie um den Einbau.